Wegbegleiter

 

 

Roger Christian

 

 

Christian war ein bekannter Radio-DJ in Los Angeles welcher die Aufmerksamkeit von Beach Boys Manager Murry Wilson erregte, als dieser im Radio den Text von „409“ .. diskutierte. Murry machte ihm das Angebot, selber Texte zu schreiben.

 

Christian schrieb mit Brian Wilson zahlreiche Lieder, meistens über den Autokult. Brian machte ihn schließlich auch mit Jan Berry bekannt weswegen er auch mit Jan Berry schrieb

Gary Usher

 

Brian und Gary Usher lernten sich während einem Baseball-Spiel im Jahr 1961 kennen und begannen sogleich eine Songwriting-Partnerschaft. Schon am Tag ihrer Bekanntschaft fuhren sie zu Brian nach Hause und beendeten das von Usher begonnene Stück „The Lonely Sea“. Sie schrieben mehrere Lieder zusammen, wobei einige auf Beach Boys Platten veröffentlicht wurden. Andere wurden in weiteren Projekten veröffentlicht. Laut Stevens Gaines wurde die Partnerschaft zwischen Gary und Brian auf Druck des Vaters zugunsten Roger Christian aufgelöst.

 

Brian produzierte in weiterer Folge allerdings eine Single für Gary Usher.

Mit Jahr 1986 begann Usher noch einmal mit Brian Wilson an dessen Soloalbum zu arbeiten, wobei dieses Projekt nicht realisiert wurde.

 

Usher starb am 25. Mai 1990

Nick Venet

 

Venet war der A&R Mann bei Capitol welcher die Beach Boys unter Vertrag nahm. Venet setzte sich auch selber als Produzent ein und produzierte das erste Beach Boys Album „Surfin Safari“. Venet wurde auch bei „Surfin USA“ als Produzent geführt, viele Aufnahmen wurden allerdings schon unter Brian´s Regie durchgeführt.

 

Venet starb am 2. Januar 1998

 

 

Bob Norberg

 

Bob Norberg war der Mitbwohner von Brian in seinem ersten Appartment. Beide schrieben gemeinsam einige Lieder wovon einige auf Beach Boys Platten veröffentlicht wurden. Brian versuchte Bob Norberg zudem zu helfen, im Musikbusiness Fuß zu fassen. Er produzierte mit Bob und dessen Freundin einige Singles welche allerdings keinen Erfolg brachten Norberg war zudem Mitglied der Gruppe „Survivors“ zu der auch Brian gehörte, die bei Capitol Records die Single „Pamela Jean/After the game“ veröffentlichten.

 

 

Tony Asher

Der in London geborene Asher erhielt von Brian Wilson das Angebot mit ihm an Pet Sounds zu arbeiten. Asher war zu dieser Zeit weitestgehend unbekannt, hinterließ bei Wilson aber einen bleibenden Eindruck. Vor den Songwriting-Sessions saßen Brian und Tony meistens eine Stunde oder länger beisammen, wobei Wilson mit ihm über seine Gefühle und Sehnsüchte sprach, welche Asher schließlich in einen Liedtext transformieren sollten.

 

Brian und Tony trafen sich 1996 noch einmal und begannen hierbei an weiteren Lieder zu arbeiten.

 

 

Van Dyke Parks

Brian lernte Van Dyke Parks im Haus von Terry Melcher kennen, wobei Brian von dessen Ausdrucksweise fasziniert war. Brian verpflichtete ihn für das Projekt „Smile“. Es blieb unvollendet. Brian und Van Dyke blieben lose im Kontakt und kollaborierten noch einmal bei „Sail on Sailor“ zusammen. In den 1990er nahmen sie gemeinsam das Album „Orange Crate Art“ auf und vollendeten im Jahr 2004 das „Smile“ Album. Auch bei Brian´s Soloalbum „Lucky old Sun“ war Parks zugegen.

 

David Anderle

Anderle war der Manager von Van Dyke Parks der sich bald mit Brian Wilson anfreundete. Er wurde zum ersten Direktor von Brother Records bestellt. Nachdem er im Jahr 1967 ein sehr unvorteilhaftes Portrait von Brian zeichnete, wurde er bald gegangen.

 

Korthoff/Parks/Grillo

Alle drei wurden im Beach Boys Lied „Be here in the morning“ erwähnt. Steve Korthoff – ein Cousin der Wilson Brüder – arbeitete für die Band als Tourneemanager und später als „Mädchen für alles“ ebenso wie Jon Parks. Nick Grillo war der Beach Boys Manager von Mitte bis Ende der 1960er Jahre. Korthoff und Parks haben zudem einen Credit als Songschreiber auf dem Lied „When a man needs a woman“

 

 

Ed Carter

 

Carter wurde im Jahr 1965 das Angebot unterbreitet als Ersatz für Brian Wilson mit den Beach Boys auf Tournee zu gehen, er lehnte allerdings ab. Ab 1968 stieg er doch bei der Backup Band ein, als Bassist und Gitarrist. Carter ist auch auf mehreren Aufnahmen der Band als Studiomusiker zu hören. Er blieb bei der Band bis Mitte der 90er Jahre. Nach Carl Wilson´s Tod trat er Alan Jardine´s Band bei.

 

Mike Kowalski

 

Kowalski trat ebenfalls der Backup Band bei welcher er Percussions spielte. Er ging mit den Beach Boys und derer Nachfolgeband bis ins Jahr 2007 auf Tournee

 

 

Stephen Kalinich

Kalinich erhielt von Brother Records einen Vertrag als Künstler, arbeitete allerdings in weiterer Folge vor allem mit Dennis Wilson und danach mit Brian Wilson als Texter. Die Zusammenarbeit war in den Jahren 1968 – 1969 sehr intensiv. Ebenso arbeitete Kalinich von 1974 an wieder verstärkter mit Brian Wilson. Sie kollaborierten schließlich auch im Jahr 2004 noch einmal für Brian´s Soloalbum „Gettin in over my head“.

 

Kalinich ist der einzige Songschreiber außerhalb der Band, der mit allen drei Wilson-Brüdern zusammen gearbeitet hat.

 

 

Gregg Jakobson

Jakobson war ein Freund von Dennis Wilson  Beide hatten eine Verbindung zueinander, da beide von Ihnen kurzzeitig Mitglied einer später berüchtigten Kommune waren. Gregg und Dennis begannen 1969 damit Lieder zu schreiben. Jakobson war später ein ständiger Begleiter von Dennis als dieser sein Soloalbum einspielte, welches von Jakobson Co-Produziert wurde. Jakobson produzierte auch die Wiederveröffentlichung von Pacific Ocean Blue/Bambu im Jahr 2008.

 

 

Darryl Dragon

 

Arbeitete als Tour- und Studiomusiker mit den Beach Boys und schrieb gemeinsam mit Dennis Wilson einige Lieder. Er machte später mit seiner Frau Toni Tenille Karriere als „The Captain & Tenilli“

 

 

Toni Tenille

 

Arbeite als Tour- und Studiomusikerin mit den Beach Boys in den 1970er Jahren.

 

 

Jack Rieley

 

Beach Boys Manager von 1971-1973. Versuchte einen Imagewandel der Band herbeizuführen und schrieb zahlreiche Texte zu Beach Boys Lieder. Er hatte die Idee ein Album in den Niederlanden aufzunehmen und wollte, nach deren Abschluss, auch dort bleiben. Als die Beach Boys nach Kalifornien zurückkehrten fanden sie scheinbar heraus, dass Rieley die Bandmitglieder gegeneinander ausspielte. Er wurde bald darauf von seinen Pflichten entbunden.

 

Stephen Love

Der Bruder von Mike Love arbeitete im Management der Band. Nach einem Faustkampf nach einem Konzert zwischen ihm und Blondie Chaplin verließ zweiterer die Band.

 

Billy Hinsche

Billy war der Schwager von Carl Wilson, der mit dessen Schwester Annie verheiratet war. 1969 erhielt er das Angebot bei den Beach Boys als vollwertiges Mitglied einzusteigen, lehnte aber ab. Er begleitete die Band aber bald darauf als Tourneemusiker. Er verließ Mitte der 1990er Jahre gemeinsam mit den meisten anderen Mitgliedern der „Backup Band“ die Gruppe und spielt seither mit Alan Jardine.

 

Bobby Figouera

Trat der Beach Boys Backup Band in den 1970er Jahren bei, teilweise als Drummer oder an den Percussions. Er teilte sich das Schlagzeug meistens mit Dennis und Mike Kowaski. Figouera trat ebenso wie Carter und Hinche der Band von Alan Jardine bei.

 

 

James William Guercio

 

Jim Guercio stieg im Jahr 1973 kurz bei den Beach Boys als Ersatz für Blondie Chaplin ein und ging mit ihnen auf Tournee. Bald darauf wurde er zum neuen Beach Boys Manager bestellt. Guercio hatte auf seiner Caribou Ranch ein Aufnahmestudio mit denen er Ende 1974 mit den Beach Boys aufnahm. 1977 nahm er die Beach Boys für sein Caribou Label unter Vertrag und produzierte gemeinsam mit Bruce Johnston das „Light Album“

 

Guercio wurde im Frühling 1976 von seinen Managementaufgaben entbunden.

 

Guercio´s Ranch brannte im Jahr 1985 beinahe vollständig ab. Er zog sich fortan aus dem Musikgeschäft zurück.

 

Ron Altbach

Altbach war ein Studiomusiker und Tourneemusiker für die Beach Boys. Im Jahr 1977 produzierte er gemeinsam mit Alan Jardine das MIU Album. Altbach war ebenfalls ein Teil der „Celebration“ Crew, dem Nebenprodukt von Mike Love

 

Jerry Schilling

Schilling wurde 1979 Manager der Beach Boys. Davor war er seit 1977 als Tourmanager tätig gewesen. Er war zu diesem Zeitpunkt der Ehemann von Myrna Smith-Schilling, welche in weiterer Folge öfter mit Carl Wilson kollaborierte. Schilling arbeitete lange Jahre als Bodyguard für Elvis Presley – seine Frau Myrna war Backgroundsängerin für eben diesen.

Terry Melcher

Melcher war der frühe musikalische Partner von Bruce Johnston und in weiterer Folge mit den Beach Boys befreundet. Melcher spielt u.a. Tamburine auf dem Pet Sounds Stück „Here Today“. Im Jahr 1985 schrieb er ein Lied mit Mike Love („Getcha Back“). Bald darauf wurde er Hauptsongschreiber und Produzent der Gruppe. Melcher konnte in dieser Phase, als die Beach Boys keinen festen Plattenvertrag mehr hatten, die Musik der Beach Boys durch seinen Kontakte beim Film immer wieder in Hollywood-Produktionen unterbringen. So auch „Kokomo“ welches im Film „Cocktail“ inkludiert wurde und überraschend auf Platz 1 in den USA landete. Nach diesem großen Erfolg folgte allerdings bald darauf wieder die Ernüchterung mit dem Album  „Summer In Paradise“ welches zum Ladenhüter mutierte.  

 

Melcher starb am 19. November 2004